Ein komisches Jahr

Das war ein komisches Jahr, dieses 2020, findet Ihr nicht auch? Im März bin ich zusammen mit meiner Mama nach Geesthacht zur Reha gefahren. Leider ist diese Reha nicht so gelaufen, wie meine Mama das für mich erhofft hat, weil die Klinik viel zu wenig Therapeuten hat. Nach nur zehn Tagen sind wir wieder nach Hause gefahren.
Insgesamt ist in diesem Jahr wegen Corona nicht viel passiert. Wir haben alle Familienausflüge gestrichen. Weil ich von der Maskenpflicht befreit bin und die Leute immer so komisch schauen, weil ich keine Maske tragen kann, sind meine Mama, mein Papa und ich lieber zuhause geblieben.
Im September wollten wir nach Düsseldorf zur REHACARE fahren, die aber wegen Corona auch abgesagt wurde. Weil wir dafür aber ein Wohnmobil gemietet hatten, das wir nicht mehr stornieren konnten, sind wir ein paar Tage an den Bodensee gefahren, um zumindest mal ein bisschen was anderes zu sehen und raus zu kommen. Wir haben die Fahrräder und meinen Fahrradanhänger mitgenommen und sind am Bodensee geradelt. Das war schön. Schade, dass es nur so kurz war.
Daheim bin ich zusammen mit meinem Papa geradelt, wann immer das Wetter gepasst hat. 1500 Kilometer haben wir in diesem Jahr geschafft. Klasse, oder!? Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn wir endlich wieder radeln können.
Zum Glück sind meine Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie in diesem Jahr nicht ausgefallen, denn die brauche ich ganz ganz dringend.
Der regelmäßige Besuch bei der Zahnärztin ist natürlich auch 2020 nicht ausgefallen. Da habe ich immer ein bisschen Angst und bin ganz hibbelig. Meine Mama hält meinen Kopf fest und mein Papa meine Arme und Hände. Das ist ganz schlimm für mich, weil ich es überhaupt nicht mag, wenn ich festgehalten werde und mich nicht bewegen kann. Zum Glück war das ganz schnell wieder vorbei.
Leider kämpfen wir immer noch wegen einem Gehtrainer für mich, der für meine Muskeln und Knochen ganz wichtig ist.
Ansonsten ist in diesem komischen Jahr nicht viel passiert, aber das wisst Ihr ja, weil das überall so war.
Im letzten Jahr hatte ich geschrieben, dass ich gespannt bin, wie das nächste Jahr wird. Dass es so wird, hat wohl niemand gedacht.
Hoffen wir, dass das nächste Jahr, also 2021, besser wird. Ich bin gespannt und freue mich drauf, dass Ihr auch im nächsten Jahr meine Internetseite besucht und meine Helden seid.
Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass Ihr alle gesund bleibt. Ein dickes Dankeschön für alles!

Euer Nico

Immer an der Altmühl entlang

Weil meine Mama heute nachmittag zu einem wichtigen Termin musste, hat mein Papa ausnahmsweise schon mittags Feierabend gemacht. Wir sind zusammen an der Altmühl entlang von Kelheim bis nach Essing und wieder zurück gelaufen, weil das Wetter so schön war. Sogar ein großes Schiff haben wir gesehen.

Sonntagsspaziergang

Heute nachmittag sind mein Papa und ich an die Donau gefahren und haben einen Herbstspaziergang gemacht. Das Wetter war zwar nicht so sonnig wie gestern und so warm wie gestern war’s auch nicht, aber schön war’s trotzdem.
Leider hat der Biergarten in Eining schon Winterpause, sonst hätten wir uns zum Abschluss des gelungenen Nachmittags noch eine Halbe Bier gekauft. ;-)

Ins Wasser gefallen

Gestern hat es ganz viel geregnet und weil’s heute wieder so schön draußen war, sind mein Papa und ich gleich nach dem Mittagessen wieder losgeradelt.

Als wir durch den Dürnbucher Forst geradelt sind, fing es plötzlich an zu regnen. Mein Papa meinte noch, dass das nur ein Schauer ist, der gleich vorbei ist. Das hat aber nicht gestimmt. Es hat geregnet und geregnet und irgendwann kommt der Regen auch durch die Blätter der Bäume durch und wir sind bis auf die Haut nass geworden. Zum Glück war’s nicht kalt. Mama konnten wir auch nicht anrufen, damit sie uns mit Papas Auto holt, weil es im Wald keinen Handyempfang gibt.

Als der Regen dann ein bisschen nachgelassen hat, sind wir weitergeradelt. Papa meinte, dass wir vielleicht im nächsten Dorf was zum unterstellen finden. Währenddessen hörte es auf zu regnen und die Sonne kam wieder raus.

Als wir dann zwischen Mühlhausen und Altdürnbuch waren, kam meine Mama mit Papas Auto und hat uns aufgesammelt. Kaum zuhause angekommen, fing es wieder an zu regnen, aber da bin ich schon fast in der Badewanne gesessen.

Dankeschön übrigens an den Autofahrer, der zwischen Mühlhausen und Altdürnbuch angehalten und gefragt hat, ob er helfen kann. 😊

Radlrunde

Bevor es heute so richtig heiß draußen wurde, sind mein Papa und ich schon um kurz vor neun Uhr losgeradelt. Ein großes Stück unserer Tour ging durch den Wald, wo es schön kühl war. Unterwegs hab ich Brotzeit gemacht und dann ging’s auch schon weiter, sodass wir um zwölf Uhr wieder daheim waren.

Mit Mama nach Berlin

Am Sonntag bin ich mit meiner Mama nach Berlin gefahren.
Ich fahre ja eigentlich gar nicht mehr gerne weg, aber wenn es sein muss
Wir waren dann in einem Hotel, das war so leer, es war kein Mensch da und es gab nichts zu essen und trinken!
Dann ist meine Mama mit mir zu einer Tankstelle gegangen, dass wir wenigstens was zu trinken hatten.
Es gab auch am nächsten Morgen kein Frühstück – nix!
Meine Mama hat gesagt, dass das alles wegen dem Virus so ist.
Am nächsten Morgen sind wir dann in die Emil-von-Behring-Klinik gefahren zum Doktor Matussek.
Den kenne ich schon seit 2009 und seit er vor 1,5 Jahren von Bad Abbach weg gegangen ist, haben wir keinen Kinderorthopäden mehr gefunden, der mich nicht immer nur operieren möchte
Deshalb wollte meine Mama zu Doktor Matussek fahren.
Mit meiner Skoliose ist er nicht so zufrieden, deshalb bekomme ich leider wieder ein Korsett.
Und mit meinen Schmerzen im Fuß ist er der erste Arzt, der nicht 3 Operationen ansetzt.
Mit diesem Wissen, zwei Rezepten und zwei Röntgenaufnahmen sind wir dann mittags wieder nach Hause gefahren.

Dankeschön, meine lieben Helden!

Es ist ruhig geworden um Mamas Maskennäherei. Ein paar einzelne Bestellungen sind noch rein gekommen, aber anscheinend seid ihr nun alle gut versorgt.
Ich sage dankeschön zu jedem von Euch, der mich unterstützt und gespendet hat!
Dankeschön, für fast 2000 Euro! Die sind komplett, bis auf 400 Euro für meinen neuen Badewannenlifter, auf meinem Spendenkonto bei Round Table Ingolstadt eingezahlt worden. Danke – jeder einzelne von Euch ist mein persönlicher Held!
Falls noch jemand Masken möchte, kann er sich gerne bei meinen Eltern melden, denn meine Mama näht immer noch …

Mein Kuschel-Elch

Am Sonntag sind mein Papa und ich wieder zusammen geradelt. Dieses Mal durfte mein Kuschel-Elch mit uns mitradeln. Wir sind eine gaaanz große Runde gefahren. Wieder daheim angekommen war der Schreck groß: mein Elch ist weg! O je – der ist mir unterwegs irgendwo aus der Hand gefallen und futsch war er. Was nun? Meinem Papa ist eingefallen, dass er ein Foto gemacht hat, auf dem man meinen Elch ein kleines bisschen sehen kann. Einen Ausschnitt von diesem Foto hat er dann als „Suchmeldung“ bei Facebook veröffentlicht. Heute früh hat sich eine nette Abensbergerin gemeldet, die meinen Elch am Bahndamm in Abensberg gesehen hat. Mein Papa ist auf dem Weg zur Arbeit dort vorbeigefahren und hat nach einer kurzen Suche meinen Elch gerettet. Er sieht ein bisserl mitgenommen aus, aber Mamas Waschmaschine bekommt das schon wieder hin. Dankeschön, liebe Finderin!

Mein Kuschel-Elch und ich beim radeln
Das „Suchbild“ bei Facebook
… gefunden!
Gerettet und in Sicherheit im Auto