Der Gips ist endlich weg!

Heute vormittag ist meine Mama mit mir nach Regensburg gefahren, weil meine neuen Fußorthesen fertig sind. Das bedeutet, dass der schwere Gips endlich weg ist. Aber irgendwie ist das nach fast sechs Wochen ein ganz doofes Gefühl an meinen Beinen und meinen Füßen und ich hab richtig Angst davor, meine Füße auf den Boden, aufs Bett, auf die Fußstütze an meinem Rolli oder so zu stellen. Außerdem tut die Ferse mit der Druckstelle noch sehr weh, weil das im Gips nicht richtig heilen konnte. Meine Mama hat ganz vorsichtig eine Salbe und einen Verband draufgemacht, damit es hoffentlich schnell heilt und ich meine Orthesen anziehen kann. Das ist nämlich ganz wichtig, damit meine Füße in der Stellung bleiben, in der sie seit der Operation sind. Abends durfte ich dann ein bisschen nur mit Socken an den Füßen in meinem Bett sitzen, aber später musste ich die Orthesen dann für die Nacht wieder anziehen.

Mit der Fähre über die Donau

Zweimal sind mein Papa und ich heute beim Radeln mit der Fähre über die Donau gefahren. Das war lustig, weil’s so schön schaukelt und man das Wasserplätschern so gut hören kann. Zuerst sind wir mit der Fähre in Eining gefahren und später mit einer kleineren Fähre in Stausacker.

Beim Radeln kann ich die doofen schweren Gipse und die Schmerzen an meinen Beinen immer ein bisschen ignorieren. Gut, dass mein Papa und ich so viel radeln können.

 

Schon wieder in der Klinik

Weil ich vor lauter Schmerzen in der letzten Nacht wieder fast gar nicht geschlafen habe, sind meine Mama und mein Papa heute früh wieder mit mir in die Klinik gefahren. Diesmal aber nicht nach Bad Abbach sondern in die Uni-Klinik nach Regensburg. Ich hab die ganze Zeit nur gezappelt, weil ich solche Schmerzen gehabt hab. In der Notaufnahme hat sich eine ganz nette Ärztin um mich gekümmert und gesagt, dass sie den Gips an meinen Füßen und Beinen der Länge nach aufsägt, damit der Druck weg ist. Beim sägen sagte sie, als sie alles richtig sehen konnte, dass es gut ist, dass der Gips aufgemacht wird. Am Schluss hat sie noch ganz locker einen Verband drumherum gewickelt, damit alles stabil bleibt. Mein Papa hat dann meinen Rehabuggy und meinen Fahrradanhänger noch umgebaut, damit meine Beine hochgelagert werden können und nicht dick werden. Am Nachmittag ist mein Papa dann wieder mit mir geradelt, damit ich von den Schmerzen abgelenkt bin. Wir haben über 55 Kilometer geschafft.

Hoffentlich kann ich heute Nacht wieder besser schlafen und meine Mama auch.

Auaaaaaa…

Gestern waren meine Mama und mein Papa mit mir in der Klinik, weil ein Gipswechsel und ein Abdruck für meine neuen Orthesen gemacht werden musste. Weil ich in den letzten zwei Wochen seit der Operation so unruhig war und kaum schlafen konnte und meine Mama deshalb auch nicht, wusste sie schon, dass da was überhaupt nicht in Ordnung ist. Als der Gips dann weg war, konnten endlich alle sehen, was mir seit zwei Wochen so furchtbar weh tut, dass ich den ganzen Tag nur rumgezappelt hab. Aber ich kann ja niemandem sagen, was und wo es mir weh tut. Meine Mama hat mich aber gleich verstanden. An meiner Ferse und an meinem Knie ist unter dem Gips eine hässliche Druckstelle entstanden, die furchtbar weh tut. Wahrscheinlich ist der Gips viel zu eng gemacht worden und hat auf meine Ferse gedrückt. Ich habe einen neuen Gips bekommen, mit dem erstmal alles gut war. Später ging es dann wieder los und meine Mama und mein Papa sind am nächsten Morgen um 7 Uhr früh wieder in die Klinik gefahren, weil ich solche Schmerzen hatte. Da hab ich wieder einen neuen Gips bekommen und jetzt ist hoffentlich alles richtig gemacht worden.

Hoffentlich wird das bald besser, denn es tut furchtbar weh, obwohl der Druck jetzt weg ist und der Gips an meiner Ferse ein „Fenster“ hat, das man aufmachen kann, damit es nicht so drückt.

Auaaaaaa… :-(

Unterwegs mit dem Radl

So schönes Wetter heute, da ist es doch klar, dass mein Papa und ich wieder losgeradelt sind. Über Abensberg ging’s nach Sandharlanden und dann nach Eining. Dort sind wir nicht im Biergarten eingekehrt, sondern mit der Fähre über die Donau gefahren. Das war lustig, weil die Fähre keinen Motor hat und nur mit der Strömung ans andere Ufer fährt. Drüben angekommen sind wir auf dem Damm nach Neustadt und dann Richtung Pförring gefahren, vorher aber Richtung Schwaig abgebogen. Von dort gings durch den Wald nach Ursbach, Neukirchen, Train und Siegenburg und von dort aus über Dürnhart und Biburg wieder nach Hause. Das hat mir super gefallen und beim radeln denke ich gar nicht mehr so viel an die blöden Schmerzen in meinen Beinen.

Juhu, wir waren wieder unterwegs

Heute früh hat mein Papa neue Schläuche und Reifen montiert und darum konnten wir am Nachmittag wieder losdüsen. Das war super, weil mich das von meinen eingegipsten Beinen ablenkt, weil die so nerven und schmerzen. Beim radeln denke ich aber nicht an meine Beine und es geht mir gut.

Geradelt wird trotzdem

Meine Mama und mein Papa haben meinen Radlanhänger ein bisschen umgebaut und so kann ich auch mit eingegipsten Beinen drin sitzen und mit Papa radeln.

Kurz bevor wir heute wieder zuhause waren, ist mit einem lauten „Bumm“ ein Reifen am Anhänger geplatzt. Ich fand das richtig lustig, mein Papa aber nicht. Der hat dann Mama angerufen, die hat mich und den Anhänger dann abgeholt und Papa ist die restliche Strecke allein heimgeradelt.

Danach hat er einen neuen Schlauch geholt, weil der kaputte zu alt und schon voller Risse war.

Wenn morgen schönes Wetter ist, können wir gleich nochmal radeln.

Training, Training, Training

Meine linke Hand muss immer wieder und regelmäßig trainiert werden, weil sie leider nicht so will wie sie sollte und vor allem will sie nicht so wie ich will. Meistens mag ich zuhause aber mit der linken Hand gar nicht so gerne üben und mache lieber alles mit meiner rechten Hand. Training hat meine linke Hand immer bei meinem Ergotherapeut, Herrn Ackermann. Heute aber hat mein Papa mit mir trainiert und das hat mir richtig Spaß gemacht. Ich wollte gar nicht mehr aufhören. Vielleicht können wir das ja jetzt öfter machen.

Mein Ergotherapeut

Am Dienstag war ich wie jede Woche mit meiner Mama bei der Ergotherapie, aber jetzt schaut mal, wie toll ich beim Schaukeln mit meinem Ergotherapeut, dem Herrn Ackermann, das Gleichgewicht halten kann und wie ich mich mit der linken Hand festhalte. Ist das nicht super?

Die erste Radltour

Mein Papa hat die Reifen an meinem Fahrrad aufgepumpt, die Kette eingefettet und die Schaltung geölt und dann haben wir die erste Radltour in diesem Jahr gemacht. Das war so schön, dass ich am liebsten immer weiter und weiter gefahren wäre und die ganze Zeit nur gegrinst hab. Nur mein Papa hat ganz schön geschnauft.