Heute in einer Woche

Genau heute in einer Woche müssen wir wieder heimfliegen. Als wir hergeflogen sind, war das ja eine riesengroße Aufregung. In Düsseldorf wurde der Flug nach Curaçao gestrichen. Ganz kurz bevor wir einsteigen wollten. Nach ganz viel Hin und Her hieß es dann plötzlich, dass doch geflogen wird. Nachdem unser ganzes Gepäck aber schon ausgecheckt war, mussten wir wieder neu einchecken und mit einer heftigen Verspätung ging’s dann doch noch nach Curaçao zu den Delfinen.

Meine Mama und mein Papa haben ganz schön geschwitzt und machten sich große Sorgen, wie wir wieder heim kommen. Bei Air Berlin hieß es nämlich, dass es ab dem 25. September keine Flüge nach Curaçao und zurück geben wird. Na toll! Unser Heimflug sollte am 3. Oktober sein. Und was jetzt? Wie kommen wir wieder heim und wie sollen meine Mama und mein Papa das bezahlen?

Nach vielen SMS, E-Mails und Telefonieren mit Herrn Bröker von dolphin aid wissen wir jetzt, dass wir nach Hause kommen. Zwar leider zwei Tage früher als wir normalerweise heimgekommen wären, aber wir kommen heim. Furchtbar anstrengend wird’s halt werden, weil wir von Curaçao nach Amsterdam fliegen und von da aus mit dem Bus nach Düsseldorf fahren. Von dort fliegen wir dann nach Nürnberg und fahren dann mit dem Auto heim. Erst zwölf Stunden im Flugzeug von Curaçao nach Amsterdam, dann drei bis vier Stunden mit dem Bus nach Düsseldorf und von dort aus nochmal eine gute Stunde nach Nürnberg und von da aus eineinhalb Stunden mit dem Auto heim. Dazu kommen noch die Wartezeiten dazwischen und die Zeit, die wir schon vor dem Abflug auf Curaçao am Flughafen sein müssen. Puuuh… das wird ein laaaaaanger Tag.

Aber meine Mama und mein Papa müssen wahrscheinlich nichts draufzahlen, weil sich dolphin aid darum gekümmert hat.

Dankeschön an alle von dolphin aid, dass Ihr Euch so für uns eingesetzt habt und uns auf Curaçao nicht hängen lasst.