Ein kleiner Rückblick

Es ist ganz schön viel passiert im Jahr 2019, das heute zu Ende geht. Ab Januar hatte ich einen anderen Ergotherapeut, der ganz neue und ganz andere Therapien mit mir gemacht hat, wie zum Beispiel rummatschen mit Rasierschaum, trommeln und noch vieles anderes. Das war ganz schön spannend.

Im Februar waren meine Mama, mein Papa und ich in einem Sanitätshaus in Ingolstadt, weil ich einen neuen Rolli brauchte. Für den alten Rolli bin ich zu groß geworden. Außerdem brauchte ich einen Stehständer, damit die Muskeln meiner Beine trainiert und meine Knochen stärker werden.
Leider ist das mit diesem Sanitätshaus total schief gelaufen, sodass es dann sehr lange gedauert hat, bis ich einen neuen Rolli bekommen hab, den aber ein ganz anderes Sanitätshaus in Regensburg besorgt hat. Außerdem haben wir einen Lifter bekommen, weil ich schon so schwer geworden bin, dass meine Mama mich fast nicht mehr hochheben kann, wenn ich auf dem Boden spiele und sie ganz schlimme Rückenschmerzen hat.

Im April habe ich meinen neuen Fahrradanhänger bekommen und mein Papa und ich endlich konnten endlich wieder radeln. Meine Heldinnen und Helden haben meiner Mama und meinem Papa dabei geholfen, den Fahrradanhänger zu kaufen, was ich ganz große Klasse finde. Dankeschön, meine lieben Helden!

Wenn das Wetter schön war, haben meine Mama, mein Papa und ich tolle Ausflüge zusammen gemacht. Einmal sind wir sogar mit dem Zug bis nach Ulm gefahren und ich fand das Zugfahren ganz schön spannend.
Wir waren auch mal in Bad Gögging, wo ganz viele Leute eine Stunde lang zusammen getrommelt haben. Das war Klasse und ganz schön laut.
In Regensburg haben wir ein neu gebautes Museum angeschaut. Das fand ich nicht so spannend, aber danach sind wir mit dem Schiff auf der Donau gefahren und das hat mir sehr gefallen.
Leider war’s auch oft so heiß draußen, dass wir lieber keinen Ausflug gemacht haben.

Weil in bestimmten Abständen immer wieder ein EEG gemacht werden muss, war ich mit meiner Mama beim Neurologe. Das mag ich gar nicht, weil ich da immer eine leichte Narkose brauche, damit ich die vielen Kabel nicht von meinem Kopf wegreisse. Außerdem kann ich doch nicht so lange ruhig sitzen oder liegen, weil ich immer ein bisschen hibbelig bin.
Dieses Mal aber hab ich allen gezeigt, dass ich auch anders kann und nach einer halben Stunde war schon wieder alles vorbei. Hoffentlich krieg ich das beim nächsten Mal auch wieder so gut hin.

Zum Zahnarzt musste ich natürlich auch und darum sind meine Mama und mein Papa mit mir zusammen zur Zahnwolke nach Kelheim gefahren. Weil ich nicht so richtig weiß, was passiert, habe ich da immer ein bisschen Angst und bin ganz zappelig. Meine Mama hält dann immer meinen Kopf fest und mein Papa meine Arme und Hände.
Das ist aber ganz schlimm für mich, weil ich es überhaupt nicht mag, wenn ich festgehalten werde und mich nicht bewegen kann. Zum Glück war das bald wieder vorbei. Die Zahnärztin hat ein bisschen Zahnstein weggemacht und gesagt, dass ich ganz tolle und schöne Zähne habe. Au weia – ein halbes Jahr später muss ich da aber schon wieder hin.

Im August waren wir beim Kinder- und Familienfest im Landratsamt. Da waren ganz viele Kinder, die verschiedene Spiele machen und was gewinnen konnten. Schade, dass ich als Rollikind nicht mitspielen konnte.
Der Donikkl hat Musik gemacht und gesungen.

Ein paar Tage nach dem Fest im Landratsamt sind wir ganz früh aufgestanden und mit dem Auto ganz weit weg gefahren und zwar bis an die Nordsee, wo uns der Wind um die Nase geweht hat. Leider hat es ganz schön oft geregnet, sodass wir nicht viel unternehmen konnten, denn Regenwetter und Rolli – das geht gar nicht.

Als der August fast zu Ende war, sind wir zum Volksfest nach Karpfham gefahren. Mit meiner Mama bin ich mit dem Riesenrad gefahren. Hui – das war ganz schön hoch. Mein Papa ist wahrscheinlich deshalb nicht mitgefahren, weil’s so hoch war.

Im September waren wir beim Sommerfest vom Donikkl-Fanclub. Der Donikkl hat ganz viele Spiele mit den Kindern gemacht und beim Schwungtuch-Spiel hab ich auch fest mitgemacht. Danach hat der Donikkl zusammen mit Minna von Starkstrom und Erich dem Koch Musik gemacht und gesungen. Auch das Fliegerlied war dabei. Das ist mein Lieblingslied, bei dem ich immer mitsinge.

Leider war’s mit dem Radlfahren dann auch zu Ende, weil’s zu kalt dazu war. Umso mehr freue ich mich auf den Frühling, wenn mein Papa und ich endlich wieder losradeln können.

Im November haben wir unseren ersten Weihnachtsmarkt in Plankstetten besucht. Da waren wir auch im Sommer schon bei einem Markt und da ist es immer so schön.

Das war ein ganz schön turbulentes Jahr – mal schön und dann wieder nicht so schön. Ich bin gespannt, wie das nächste Jahr wird und freu mich drauf und hoffe, dass Ihr auch 2020 meine Heldinnen und Helden seid.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles was Ihr selbst Euch wünscht und freue mich drauf, wenn Ihr auch 2020 meine Internetseite besucht und meine Helden seid.

Euer Nico