Ich bin in der Rundschau

Schaut mal, in der letzten Ausgabe der Rundschau war ein Artikel über mich und mein Spendenkonto, das von den Freunden vom Round Table Ingolstadt verwaltet wird. 
Übrigens: Bei Spenden unter 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung fürs Finanzamt. Wenn’s über 200 Euro hinausgeht, stellen Euch die Freunde vom Round Table Ingolstadt gern eine Spendenquittung aus.
Dankeschön an all meine Helden!

Dankeschön an die Freunde vom Round Table

Gaaaaaanz lange haben meine Mama und mein Papa jemanden gesucht, der ein Spendenkonto für mich verwaltet und der Spendenquittungen für die Leute ausstellen darf. Endlich haben sie jemanden gefunden und so habe ich jetzt dank der Freunde vom Round Table mein eigenes Spendenkonto. Die Freunde vom Round Table verwalten dieses Spendenkonto und stellen auch gerne Spendenquittungen für Euch aus.

Zusammen mit meiner Mama und meinem Papa seid Ihr meine Helden, weil es immer wieder Dinge oder Therapien gibt, die von der Krankenkasse leider nicht bezahlt werden und alles selbst bezahlt werden muss. Alleine schaffen meine Mama und mein Papa das aber nicht. Darum bitte ich euch – meine Helden – dass Ihr ihnen dabei helft.

Hier mein Spendenkonto:

Vereinskonto: Für wohltätige Zwecke
Kontoinhaber: Freunde vom Round Table
IBAN: DE31 7216 0818 0001 4214 33
BIC: GENODEF1INP
Bank: Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG

Ganz wichtig: Bei „Verwendungszweck“
unbedingt Spende für Nico Schwald eintragen.

Dankeschön, dass Ihr mir helft!

Der erste Weihnachtsmarkt

Mit dem Rolli einen Weihnachtsmarkt zu besuchen ist oft gar nicht so einfach. Wenn viele Menschen dort sind, kann ich aus meiner Sitzposition leider gar nichts sehen. Heute nachmittag sind meine Mama, mein Papa und ich zum Flughafen nach München gefahren, um dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Das war spannend, weil man schon auf der Fahrt zum Terminal ganz viele Flugzeuge sehen konnte. Zum Glück waren auf dem Markt nicht sooo viele Leute, sodass ich auch alles sehen konnte.

So viele Autos

Mein Papa und ich sind heute zu einer Modellbauausstellung gefahren. Dort gab es ganz viele Autos zu sehen. Da waren schöne Lichter an den Autos und bei manchen konnte man sogar einen Motor hören. Am liebsten hätte ich mich in die Mitte reingesetzt und alle hätten immer um mich herum fahren müssen. Das war soooooo toll, dass ich fast aus meinem Rolli gehopst wäre.

Mein „zweiter“ Geburtstag

Heute vor genau 14 Jahren habe ich das erste Mal ganz allein und ohne die Hilfe einer Maschine geatmet. Meine Mama und mein Papa sagen, dass das immer am 13. Oktober mein „zweiter“ Geburtstag ist, denn vorher konnte ich nur mit der Maschine atmen, die das für mich übernommen hat. Und weil das mein „zweiter“ Geburtstag ist, wird der gefeiert anstatt mein „richtiger“ Geburtstag, an dem so viel schief gelaufen ist.

Am Vormittag sind wir alle zusammen Richtung Bayerischer Wald gefahren, um dort eine Sommerrodelbahn zu besuchen. Zuerst haben wir noch was gegessen und dann ging es los mit Traktorfahren, einem Karussell, bei dem man selbst hoch- und runterfahren konnte und Elchreiten mit meiner Mama. Danach ging es ab auf die Rodelbahn. Beim Rodeln kann es gar nicht schnell genug gehen und ich bin mit meiner Mama und meinem Papa zusammen gaaaaaanz oft wieder hochgefahren und dann die Bahn runtergesaust. Damit wir nicht nach jeder Fahrt aussteigen und mit dem Rolli wieder ganz nach vorne fahren müssen, durften wir am Ende jeder Fahrt gleich sitzen bleiben. Das hat zwar ein paar Leuten nicht gefallen, aber wir sind trotzdem sitzen geblieben. Rollikinder dürfen das.

Danach war ich ganz schön kaputt, aber es war trotzdem ein toller Tag.

Ein langer Tag

Pünktlich um zehn Uhr standen meine Mama, mein Papa und ich heute vor der Tür zur Rehacare in Düsseldorf. Die Rehacare ist eine Messe für Menschen mit Behinderungen. Da gibt es ganz viel zu sehen und auszuprobieren, was das Leben für uns Menschen mit Behinderungen ein bisschen leichter macht in der Welt, die nicht auf Behinderungen ausgelegt ist. Ich durfte Rollis ausprobieren, Rollis mit elektrischem Antrieb und mit Hebelantrieb, ein Gerät, das meine Beine so bewegt, als könnte ich laufen und so weiter und so weiter. Es war ein ganz interessanter Tag für meine Mama und meinen Papa, die ganz viele Ideen und Anregungen bekommen haben. Aber es war auch ganz schön anstrengend und ich wollte zuhause auch ganz schnell ins Bett, weil ich mich ausruhen musste. In zwei Jahren geht’s dann wieder nach Düsseldorf zur Rehacare.

Nach laaaaaanger Zeit wieder stehen

Heute bin ich nach langer Zeit wieder mit meinen Orthesen gestanden. Weil ich nicht wusste, was jetzt passiert, hatte ich erstmal Angst, als ich auf dem Stehbrett festgeschnallt worden bin. Aber als es dann vom Liegen ins Stehen gefahren wurde, fand ich es ganz spannend. Außerdem konnte ich im Stehen das Schwimmbecken besser sehen, in dem ich später mit Sebastian beim Planschen war. Nachmittags war dann noch Petö-Therapie bei Zsuzsa und jetzt ist erstmal Wochenende. Am Montag geht’s dann erst noch richtig los. Ganz schön anstrengend so eine Reha.

Physiotherapie und Motomed

Heute Vormittag hatte ich meinen ersten Therapietermin bei der Physiotherapie. Stellt Euch vor: Mein Therapeut heisst Sebastian – genau wie bei der Delfintherapie – da hieß mein Therapeut auch Sebastian. Während meiner Reha kümmert sich Sebastian um den Muskelaufbau in meinen Beinen.

Nach der Physiotherapie hab ich noch mit dem Motomed trainiert. Das hat mir aber nicht so viel Spaß gemacht, weil meine Beine diese Bewegungen erst wieder lernen müssen.

Am Nachmittag geht’s weiter. Ich hab ganz schön viel zu tun hier.

Jetzt kann’s losgehen

Heute sind meine Mama, mein Papa und ich nach Bad Griesbach gefahren. Hier darf ich eine Reha machen, damit es mir bald wieder besser geht.

Wir haben ein schönes Zimmer bekommen, in dem es sogar eine kleine Küche mit Kühlschrank gibt. Das ist super, weil ich abends immer gern einen Joghurt esse.

Jetzt warten wir auf das Arztgespräch und dann kann’s morgen losgehen.

So ist die Aussicht von unserem Balkon:

Morgen geht’s zur Reha

Morgen darf ich zusammen mit meiner Mama nach Bad Griesbach zur Reha fahren. Dort habe ich ganz viel zu tun und muss meine Beine und meine Füße ganz intensiv trainieren. Leider ist die OP an meinen Füßen nicht so gut verlaufen. Ich habe immer noch Schmerzen in meinen Füßen und mein linker Fuß gehört seit der Operation gar nicht mehr zu mir und spüren kann ich ihn auch nicht. Ich hoffe, dass ich nach der Reha wieder mit dem Thomy Walker laufen kann.