Nach laaaaaanger Zeit wieder stehen

Heute bin ich nach langer Zeit wieder mit meinen Orthesen gestanden. Weil ich nicht wusste, was jetzt passiert, hatte ich erstmal Angst, als ich auf dem Stehbrett festgeschnallt worden bin. Aber als es dann vom Liegen ins Stehen gefahren wurde, fand ich es ganz spannend. Außerdem konnte ich im Stehen das Schwimmbecken besser sehen, in dem ich später mit Sebastian beim Planschen war. Nachmittags war dann noch Petö-Therapie bei Zsuzsa und jetzt ist erstmal Wochenende. Am Montag geht’s dann erst noch richtig los. Ganz schön anstrengend so eine Reha.

Physiotherapie und Motomed

Heute Vormittag hatte ich meinen ersten Therapietermin bei der Physiotherapie. Stellt Euch vor: Mein Therapeut heisst Sebastian – genau wie bei der Delfintherapie – da hieß mein Therapeut auch Sebastian. Während meiner Reha kümmert sich Sebastian um den Muskelaufbau in meinen Beinen.

Nach der Physiotherapie hab ich noch mit dem Motomed trainiert. Das hat mir aber nicht so viel Spaß gemacht, weil meine Beine diese Bewegungen erst wieder lernen müssen.

Am Nachmittag geht’s weiter. Ich hab ganz schön viel zu tun hier.

https://youtu.be/ahMP7S0oOdo

Jetzt kann’s losgehen

Heute sind meine Mama, mein Papa und ich nach Bad Griesbach gefahren. Hier darf ich eine Reha machen, damit es mir bald wieder besser geht.

Wir haben ein schönes Zimmer bekommen, in dem es sogar eine kleine Küche mit Kühlschrank gibt. Das ist super, weil ich abends immer gern einen Joghurt esse.

Jetzt warten wir auf das Arztgespräch und dann kann’s morgen losgehen.

So ist die Aussicht von unserem Balkon:

Morgen geht’s zur Reha

Morgen darf ich zusammen mit meiner Mama nach Bad Griesbach zur Reha fahren. Dort habe ich ganz viel zu tun und muss meine Beine und meine Füße ganz intensiv trainieren. Leider ist die OP an meinen Füßen nicht so gut verlaufen. Ich habe immer noch Schmerzen in meinen Füßen und mein linker Fuß gehört seit der Operation gar nicht mehr zu mir und spüren kann ich ihn auch nicht. Ich hoffe, dass ich nach der Reha wieder mit dem Thomy Walker laufen kann.

Immer an der Donau entlang …

Heute mittag sind wir nach Ingolstadt gefahren, weil meine Mama bei einem Markt Stoffe kaufen wollte, damit sie wieder Hosen und T-Shirts für mich nähen kann.

Bevor wir losgefahren sind, hat mein Papa das Fahrrad und den Anhänger ins Auto gepackt und dann ging’s nach los. In Ingolstadt haben wir in einem Chinarestaurant was gegessen und meine Mama hat sich so sehr gefreut, weil ich endlich richtig viel gegessen habe und fast eine ganze Schorle alleine getrunken habe.

Danach ist meine Mama zu dem Markt gegangen und mein Papa und ich sind auf dem Donauradweg nach Hause geradelt.

Zuhause musste ich aber gleich meine Orthesen ausziehen, weil mir meine Füße wieder ganz doll weh getan haben und meine Ferse hat wieder etwas geblutet. Naja, auch wenn der Gips weg ist, bin ich halt doch noch nicht gesund.

Das war eine schöne Tour und schaut mal – seit Dienstag sind meine Beine und Füße nicht mehr eingegipst und ich kann endlich wieder richtig in meinem Fahrradanhänger sitzen. Ist das nicht super? Hoffentlich tun mir meine Füße auch bald nicht mehr so weh.

Der Gips ist endlich weg!

Heute vormittag ist meine Mama mit mir nach Regensburg gefahren, weil meine neuen Fußorthesen fertig sind. Das bedeutet, dass der schwere Gips endlich weg ist. Aber irgendwie ist das nach fast sechs Wochen ein ganz doofes Gefühl an meinen Beinen und meinen Füßen und ich hab richtig Angst davor, meine Füße auf den Boden, aufs Bett, auf die Fußstütze an meinem Rolli oder so zu stellen. Außerdem tut die Ferse mit der Druckstelle noch sehr weh, weil das im Gips nicht richtig heilen konnte. Meine Mama hat ganz vorsichtig eine Salbe und einen Verband draufgemacht, damit es hoffentlich schnell heilt und ich meine Orthesen anziehen kann. Das ist nämlich ganz wichtig, damit meine Füße in der Stellung bleiben, in der sie seit der Operation sind. Abends durfte ich dann ein bisschen nur mit Socken an den Füßen in meinem Bett sitzen, aber später musste ich die Orthesen dann für die Nacht wieder anziehen.

Mit der Fähre über die Donau

Zweimal sind mein Papa und ich heute beim Radeln mit der Fähre über die Donau gefahren. Das war lustig, weil’s so schön schaukelt und man das Wasserplätschern so gut hören kann. Zuerst sind wir mit der Fähre in Eining gefahren und später mit einer kleineren Fähre in Stausacker.

Beim Radeln kann ich die doofen schweren Gipse und die Schmerzen an meinen Beinen immer ein bisschen ignorieren. Gut, dass mein Papa und ich so viel radeln können.

 

Schon wieder in der Klinik

Weil ich vor lauter Schmerzen in der letzten Nacht wieder fast gar nicht geschlafen habe, sind meine Mama und mein Papa heute früh wieder mit mir in die Klinik gefahren. Diesmal aber nicht nach Bad Abbach sondern in die Uni-Klinik nach Regensburg. Ich hab die ganze Zeit nur gezappelt, weil ich solche Schmerzen gehabt hab. In der Notaufnahme hat sich eine ganz nette Ärztin um mich gekümmert und gesagt, dass sie den Gips an meinen Füßen und Beinen der Länge nach aufsägt, damit der Druck weg ist. Beim sägen sagte sie, als sie alles richtig sehen konnte, dass es gut ist, dass der Gips aufgemacht wird. Am Schluss hat sie noch ganz locker einen Verband drumherum gewickelt, damit alles stabil bleibt. Mein Papa hat dann meinen Rehabuggy und meinen Fahrradanhänger noch umgebaut, damit meine Beine hochgelagert werden können und nicht dick werden. Am Nachmittag ist mein Papa dann wieder mit mir geradelt, damit ich von den Schmerzen abgelenkt bin. Wir haben über 55 Kilometer geschafft.

Hoffentlich kann ich heute Nacht wieder besser schlafen und meine Mama auch.

Auaaaaaa…

Gestern waren meine Mama und mein Papa mit mir in der Klinik, weil ein Gipswechsel und ein Abdruck für meine neuen Orthesen gemacht werden musste. Weil ich in den letzten zwei Wochen seit der Operation so unruhig war und kaum schlafen konnte und meine Mama deshalb auch nicht, wusste sie schon, dass da was überhaupt nicht in Ordnung ist. Als der Gips dann weg war, konnten endlich alle sehen, was mir seit zwei Wochen so furchtbar weh tut, dass ich den ganzen Tag nur rumgezappelt hab. Aber ich kann ja niemandem sagen, was und wo es mir weh tut. Meine Mama hat mich aber gleich verstanden. An meiner Ferse und an meinem Knie ist unter dem Gips eine hässliche Druckstelle entstanden, die furchtbar weh tut. Wahrscheinlich ist der Gips viel zu eng gemacht worden und hat auf meine Ferse gedrückt. Ich habe einen neuen Gips bekommen, mit dem erstmal alles gut war. Später ging es dann wieder los und meine Mama und mein Papa sind am nächsten Morgen um 7 Uhr früh wieder in die Klinik gefahren, weil ich solche Schmerzen hatte. Da hab ich wieder einen neuen Gips bekommen und jetzt ist hoffentlich alles richtig gemacht worden.

Hoffentlich wird das bald besser, denn es tut furchtbar weh, obwohl der Druck jetzt weg ist und der Gips an meiner Ferse ein „Fenster“ hat, das man aufmachen kann, damit es nicht so drückt.

Auaaaaaa… :-(

Unterwegs mit dem Radl

So schönes Wetter heute, da ist es doch klar, dass mein Papa und ich wieder losgeradelt sind. Über Abensberg ging’s nach Sandharlanden und dann nach Eining. Dort sind wir nicht im Biergarten eingekehrt, sondern mit der Fähre über die Donau gefahren. Das war lustig, weil die Fähre keinen Motor hat und nur mit der Strömung ans andere Ufer fährt. Drüben angekommen sind wir auf dem Damm nach Neustadt und dann Richtung Pförring gefahren, vorher aber Richtung Schwaig abgebogen. Von dort gings durch den Wald nach Ursbach, Neukirchen, Train und Siegenburg und von dort aus über Dürnhart und Biburg wieder nach Hause. Das hat mir super gefallen und beim radeln denke ich gar nicht mehr so viel an die blöden Schmerzen in meinen Beinen.